Die Landesregierung hat gestern Maßnahmen zur Stärkung der Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen vorgestellt. Die CDU-Fraktion hatte mehrfach Vorschläge für einen besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen vor den Gefahren sozialer Medien vorgelegt, darunter Altersgrenzen und Zugangskontrollen sowie ein Handyverbot an Schulen. Fraktionschef Daniel Peters erklärt:
„Mehr Medienbildung für Kinder und Jugendliche ist ganz sicher richtig. Vor allem aber braucht es wirksamen Schutz vor Inhalten, die Kinder und Jugendliche im Netz ungefiltert erreichen. Soziale Medien sind kein harmloser Spielplatz: Dort finden sich Gewalt, Pornografie, Extremismus, Desinformation und gezielte Manipulation. Es ist lebensfremd zu glauben, dass man diese Probleme ausschließlich mit mehr Medienkompetenz lösen kann.
Genauso wichtig ist es, dass Schulen wieder geschützte Lernorte werden. Deshalb fordert die CDU-Fraktion ein landesweit verbindliches Handyverbot auf dem gesamten Schulgelände für Schülerinnen und Schüler bis einschließlich Klasse 10.
Die CDU-Fraktion fordert darüber hinaus verbindliche Altersgrenzen für soziale Medien und wirksame Alterskontrollen. Leider verhindert die SPD weitergehende Maßnahmen aus Rücksicht auf ihren Koalitionspartner und mit fadenscheinigen Begründungen. So bleibt das Netz weiterhin vom Jugendschutz ausgenommen. Der Schutz von Kindern darf nicht am kleinsten gemeinsamen Nenner einer Koalition scheitern. Mecklenburg-Vorpommern braucht endlich den Mut, beim Schutz unserer Kinder konsequent zu handeln und nicht nur darüber zu sprechen.“

