Junge Familien beim Wohneigentum fördern – MV-Baukindergeld einführen

16. Mai 2026 | 2026, 9-Punkte-Programm, Soziales

Mit einem MV-Baukindergeld will die CDU Mecklenburg-Vorpommern nach der Landtagswahl junge Familien beim erstmaligen Neubau oder Erwerb selbstgenutzten Wohneigentums unterstützen. Die Förderbedingungen sollen im Wesentlichen analog zu denen des Baukindergeldes des Bundes gestaltet werden, für das seit Anfang 2023 keine neuen Anträge mehr gestellt werden können. Dazu erklärt der Vorsitzende der CDU Mecklenburg-Vorpommern, Daniel Peters:

„Unter den Förderinstrumenten zur Bildung von Wohneigentum ist das Baukindergeld besonders zielgerichtet, weil durch die Förderung nach der Zahl der Kinder ausschließlich junge Familien unterstützt werden. Die Unterstützung wird also in einer Lebensphase gewährt, in der ein besonders großer Bedarf nach zusätzlichem Wohnraum besteht und die Einkommen im Durchschnitt niedriger sind als im späteren Erwerbsleben. Auch sozialpolitisch ist das Programm sinnvoll, denn das Baukindergeld kommt überwiegend Familien mit niedrigen und mittleren Einkommen zugute. Damit werden knappe Haushaltsmittel besonders effektiv eingesetzt.

Die Förderkriterien für das MV-Baukindergeld sollen sich an den Förderkriterien des Baukindergeldes des Bundes 2018-2021 orientieren, jedoch einen Förderbetrag je Kind in Höhe von 15.000 Euro für alle im Haushalt lebenden Kinder unter 18. Jahren vorsehen. Im Unterschied zum früheren Bundesbaukindergeld kann die Förderung damit auch für Kinder beantragt werden, die nach dem Erwerb einer Wohnimmobilie geboren oder in den Haushalt aufgenommen werden. So wird unser MV-Baukindergeld der Lebenspraxis junger Familien noch besser gerecht und fördert den Erwerb des Eigenheims auch, wenn die Familie anschließend weiter wächst.

Weit mehr als die Hälfte der Bevölkerung hat den Wunsch nach eigenen vier Wänden. Zudem hat das Eigenheim große Bedeutung als Absicherung im Alter. Deutschland liegt bei der Eigenheimquote im Vergleich der Industrieländer abgeschlagen auf einem der letzten Plätze, zugleich wird das Ziel des Neubaus von Wohnraum seit Jahren verfehlt. Sozialer Wohnungsbau allein reicht nicht. Wir brauchen dringend wieder eine wirksame Eigenheimförderung,“