40. Landesparteitag
05. & 06. Juni 2026
Wann:
Samstag, 05. & 06. Juni 2026
Wo:
Van der Valk Resort Linstow
Krakower Chaussee 1
18292 Dobbin-Linstow
Am 05. und 06. Juni 2026 findet der 41. Landesparteitag der CDU Mecklenburg-Vorpommern statt.
Die Einladungen zum Landesparteitag gehen Ihnen gesondert zu. Bei Rückfragen steht Ihnen die Landesgeschäftsstelle gerne zur Verfügung.
Wir freuen uns auf Sie.
Übernachtungsmöglichkeit
Für Ihre Teilnahme steht ein reserviertes Zimmerkontingent im VAN DER VALK RESORT LINSTOW zur Verfügung:
Einzelzimmer: € 120,00 inkl. Frühstück
Doppelzimmer: € 140,00 inkl. Frühstück
BUCHUNG
Unter dem Kennwort: “CDU”
Telefon: 0384 / 57 70
E-Mail: linstow@vandervalk.de
Die Buchung muss spätestens bis zum 21.05.2026 erfolgen.
Hinweis
Da die Zimmerkontingente begrenzt sind, empfehlen wir Ihnen eine frühzeitige Reservierung.
Tagesordnungen TAG 1
- Eröffnung und Begrüßung
- Genehmigung der Tagesordnung
- Wahl des Versammlungsleiters und des Tagungspräsidiums
- Regularien
- Wahl einer Schriftführerin/eines Schriftführers
- Wahl der Mandatsprüfungskommission
- Bestätigung der Antragskommission
- Wahl der Stimmzählkommission
- Bericht der Rechnungsprüfer
- Rede des Landes- und Fraktionsvorsitzenden der CDU Mecklenburg-Vorpommern, Daniel Peters MdL
- Bericht der Mandatsprüfungskommission
- Begründung des Entwurfs des Wahlprogramms, (Antrag des Landesvorstandes) Torsten Renz MdL
- Aussprache und Beschlussfassung zum Wahlprogramm der CDU M-V
- Satzungsänderungen (Antrag und Beschlussfassung)
- Ende der ersten Plenarsitzung | ca. 20:00 Uhr
Tagesordnungen TAG 2
Beginn: 10:00 Uhr
- Eröffnung und Begrüßung
- Genehmigung der Tagesordnung
- Wahl des Versammlungsleiters und des Tagungspräsidiums
- Rede des Bundes- und Fraktionsvorsitzenden
Friedrich Merz, MdB - Berichte
- Bericht des CDU Landes- und Fraktionsvorsitzenden Daniel Peters, MdL
- Bericht der Generalsekretärin
Katy Hoffmeister, MdL - Bericht der Landesgruppe der Bundestagsfraktion
Philipp Amthor, MdB - Bericht des Landesschatzmeisters
Sebastian Ehlers, MdL - Bericht der Rechnungsprüfer
- Allgemeine Aussprache
- Bericht der Mandatsprüfungskommission
- Entlastung des Landesvorstandes
- Wahl des Landesvorstandes
- Wahl der Landesvorsitzenden/des Landesvorsitzenden
- Wahl der Generalsekretärin/des Generalsekretärs
- Wahl der Stellvertreterinnen/der Stellvertreter
- Wahl der Landesschatzmeisterin/des Schatzmeisters
- Wahl der Mitglieder des Landesvorstandes
- Wahl der Mitgliederbeauftragen/des Mitgliederbeauftragten
- Wahl der Rechnungsprüfer
- Verleihung Wittepreis für die Jahre 2024/2025
- Wahl der Delegierten/Ersatzdelegierten für den Bundesparteitag
- Wahl der Delegierten/Ersatzdelegierten für den Bundesausschuss
- Wahl der Mitglieder des gemeinsamen Kreisparteigerichts und Landesparteigerichts
- Sonstige Anträge
- Schlusswort
Ende der Plenarsitzung ca. 16:30 Uhr
Verleihung des Dr. Siegried-Witte-Preises
Die CDU Mecklenburg-Vorpommern zeichnet jedes Jahr Persönlichkeiten aus, die sich besonders im kommunalpolitischen Ehrenamt engagiert haben. Vorschläge diesbezüglich sind stets von den Kreis- und Gemeindeverbandsvorständen, sowie vom Landesvorstand der CDU MV einzureichen. Die diesjährige Preisverleihung findet am 41. Landesparteitag der CDU Mecklenburg-Vorpommern in Linstow statt.
Wer war Dr. Siegfried Witte?
Dr. Siegfried Witte gehörte zu den Mitbegründern der CDU in Mecklenburg nach 1945. Er stammt aus einer bürgerlichen Rostocker Familie.
“Witte war Teil des demokratischen, liberalen und sozial eingestellten Besitzbürgertums und nach den Erfahrungen des „Dritten Reiches“ zur Zusammenarbeit mit allen Parteien bereit, weshalb er sich bereits früh innerhalb der Blockpolitik engagierte. Die mit den politischen Zentralisierungstendenzen weiter anwachsende Hegemonie der SED und die damit einhergehende soziale und politische Marginalisierung anderer Bevölkerungsgruppen führte den Wirtschaftsminister in Widerspruch zu dieser Politik. Sein politischer Mut und seine ökonomische Unabhängigkeit machten ihn zum Gegenpol der SED-Wirtschaftspolitik, deren sozialistische Ausrichtung sich in den Entscheidungen der Entnazifizierungskommission spiegelte.
Nach seinem Konflikt um die Entnazifizierung privater Gewerbebetriebe kehrte Witte nicht mehr auf den Pfad der SED– und Blocktugenden zurück: Er stellte sich wiederholt gegen SED-Positionen und formulierte und verteidigte eigene politische Alternativen gegen die hegemoniale Partei. Am bedeutendsten war sein Entwurf für den DWK-Zweijahresplan 1949-50, mit dem er ebenfalls die privaten Wirtschaftsbetriebe (gegen den im SED-Entwurf favorisierten Bereich der volkseigenen Unternehmen) zu schützen suchte. Nachdem die SED seine erneute Kandidatur für die DWK unterbunden hatte, wurde im Januar 1950 eine Kampagne gegen ihn und die „Witte Clique in Rostock“ initiert, in deren Verlauf er kurzzeitig verhaftet wurde; daraufhin floh er in die BRD.“
(Auszug aus Damian van Melis: Herrschaft, Verwaltung und Entnazifizierung in Mecklenburg-Vorpommern 1945-1948. Münster (Diss.) 1995, S. 357 f)
1914-1918 Kriegsdienst
1919-1921 wirtschaftswissenschaftliches Studium an der Handels Hochschule Berlin und der Universität Frankfurt
1920 Diplomkaufmann
1921 Promotion
1921-1946 Angestellter, Prokurist und Gesellschafter des Familienunternehmens in Rostock
August 1945 Mitbegründer der CDU in Rostock
August 1945 – August 1946 Vorsitzender der CDU-Ortsvereinigung Rostock
April 1946 – Januar 1950 Erster Vorsitzender der CDU-Kreisleitung Rostock
1946-1950 Mitglied des Landtages, Stadtrat in Rostock und Wirtschaftsminister MV
1948/1949 Mitglied des Volksrats und des Plenums der Deutschen Wirtschaftskommission, Beisitzer des CDU-Hauptvorstandes
Januar 1950 kurzeitige Verhaftung und auf Betreiben der Kommunisten aus der CDU ausgeschlossen. Er floh in die Bundesrepublik nachdem eine erneute Verhaftung durch die russische Geheimpolizei drohte.

