Landesvorstand berät über Konsequenzen aus dem Landtagswahlergebnis

1. Okt. 2026 | 2026, CDU MV

Der Vorstand der CDU Mecklenburg-Vorpommern hat gestern über das Ergebnis der Landtagswahl und die daraus folgenden Konsequenzen beraten. Dabei erklärten Landesvorsitzender Daniel Peters und Generalsekretärin Katy Hoffmeister jeweils ihren Rücktritt von ihren Ämtern. Der Landesvorstand beschloss mit großer Mehrheit, dass der stellvertretende Landesvorsitzende Philipp Amthor bis zu einem Landesparteitag kommissarisch den Landesvorsitz übernimmt.

Der scheidende Landesvorsitzende Daniel Peters erklärte: „Wir haben ein krachendes und desaströses Wahlergebnis eingefahren. Ich habe aus den Reihen des Landesvorstandes sehr viel Zuspruch und auch die Bitte bekommen, weiterzumachen. Für mich gehört es aber zu verantwortungsvoller Politik, als Spitzenkandidat und Landesvorsitzender persönliche Konsequenzen zu ziehen. Deshalb habe ich meinen Rücktritt als Landesvorsitzender erklärt und danke allen sehr herzlich, die mich auf diesem Weg begleitet haben. Ich bin überzeugt, dass die CDU Mecklenburg-Vorpommern auch ohne Landtagsfraktion eine tragende Rolle im Land spielen wird.“

Die scheidende Generalsekretärin Katy Hoffmeister erklärte: „Ich bin dem Landesvorstand und insbesondere Daniel Peters für die gemeinsame Arbeit sehr dankbar. Fakt ist aber auch, dass wir ein katastrophales Ergebnis eingefahren haben. Als Generalsekretärin habe ich die Verantwortung für diesen Wahlkampf mitgetragen. Deshalb habe ich mich entschieden, ebenfalls meinen Rücktritt zu erklären.“

Der kommissarische Landesvorsitzende Philipp Amthor erklärte: „Das Ausscheiden aus dem Landtag markiert die schwerste historische Stunde für die CDU Mecklenburg-Vorpommern. Unsere katastrophale Niederlage schmerzt. Daniel Peters und Katy Hoffmeister haben einen Wahlkampf mit gigantischem persönlichem Engagement geführt. Dafür gebührt ihnen und allen unseren engagierten Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfern großer Dank. Jetzt braucht unsere CDU die notwendige Zeit, um das Ergebnis zu verarbeiten und um sich in einem geordneten Verfahren neu aufzustellen. Dafür streben wir einen Landesparteitag und eine enge Abstimmung mit unseren Kreisverbänden an. Über den genauen Fahrplan wird der Landesvorstand beraten. Trotz der Wahlniederlage gilt: Die CDU in Mecklenburg-Vorpommern ist nicht tot, sondern sie wird gebraucht. Wir sind die mitgliederstärkste Partei des Landes, haben eine starke kommunalpolitische Basis und wir behalten den festen Willen, unsere Heimat politisch zum Besseren zu gestalten.“